Am bestehenden Standort wurde die Infrastruktur aus Produktionshalle und Verwaltung um eine eingeschossige Halle sowie einen dreigeschossigen Verbindungsbau erweitert. Das Herzstück der neuen Halle bildet ein moderner Reinraum, der über zwei strategisch platzierte Schleusen im Verbindungsbau erschlossen wird. Auch der Materialtransport ist effizient über diesen Zwischenbau organisiert, während ein zusätzliches Tor im Südwesten die Einbringung von Großgeräten und den Logistikfluss optimiert.
Die Konstruktion setzt auf eine präzise Stahlskelettbauweise. Die Fassade wurde als Vorhangfassade aus Stahlblechpaneelen mit Dämmkern realisiert, die durch ein gleichmäßiges horizontales Rastermaß eine klare, ruhige Optik vermittelt. Ein flach geneigtes Giebeldach schließt den Baukörper funktional ab.
Als zentrales Bindeglied verknüpft der Verbindungsbau den Bestand mit der Erweiterung und bündelt wesentliche Funktionen auf drei Ebenen: – Erdgeschoss: Zentrale Erschließung der Hallen und Reinraumzugänge. – 1. Obergeschoss: Moderne Umkleide- und Pausenräume für die Belegschaft. – 2. Obergeschoss: Kompakte Unterbringung der Gebäudetechnik.